So 26. Feb. 2017, La Tornette/La Pare (2’540 müM) SAC Wildhorn, Leiter Bernhard Riedo

Teilnehmende: Tanja Würsten, Willi Vock, Paul Ueltschi und Peter Gempeler

Auf der alten Karte 1:50’000 war nördlich vom Dorf «Les Diablerets» ein Gipfel mit dem Namen «La Tornette» ou «Para» zu finden. Die offizielle Karte von «map.geo.admin.ch» nennt den gleichen Gipfel «La Pare». Es wäre interessant zu erfahren, was die Gründe sind für diese verschiedenen Namen. Um 06:45 Uhr war Treffpunkt auf dem Bärenparkplatz in Zweisimmen. Im Auto von Peter Gempeler haben wir fünf «Türeler/Innen» mit Ski und Rucksäcken tip-top Platz gefunden. Über «Château-d’Oex» ist Peter nach «L’Etivaz» gefahren und dann weiter ins Tal mit dem Bach «La Torneresse». Etwas nach «Sous Charrière» haben wir dann eine geeignete Parkmöglichkeit gefunden. Bernhard hatte sich für den Aufstieg von dieser Seite über «Pâquier Mottier» entschieden, weil er hier mit guten Schneeverhältnissen rechnete. Die andere Anfahrt wäre durch das Tal entlang dem Bach «L’Eau -Froide» möglich gewesen. Schon der Aufstieg bestätigte fast perfekte Schneeverhältnisse (ca. 20 cm neuen Pulverschnee). Dies sollte für eine genussreiche Abfahrt reichen. Der leichte bedeckte Himmel störte uns nicht, im Gegenteil, der Aufstieg war dadurch sehr angenehm. Auf der offiziellen Skiroute, die zum Gipfel «Cape au moine» führt, sind wir im Gebiet der Alp «La Molaire» (1’528) vorbeigekommen. In der Nähe der Alp «Seron» (1’813) hat Bernhard die offizielle Skiroute verlassen und die Lücke «Col der Seron» angepeilt. Dort gab es einen recht «windigen» Foto-Halt. Bernhard erfüllt auch ausgefallene Wünsche der Teilnehmer. Ab hier sind wir auf dem weissen Rücken in gebührendem Abstand zu den schönen Wächten weiter aufgestiegen. Um 11:20 Uhr waren wir auf dem Gipfel. Für den Aufstieg von insgesamt 1’245 Meter haben wir 3 h 50 Min gebraucht. Bernhard hat ein angenehmes Tempo angeschlagen und wir haben uns alle sehr wohl gefühlt dabei. Die Aussicht auf dem Gipfel war eindrücklich, das weisse Mont Blanc Massiv im Hintergrund und weiter vorne die Ebene des Wallis, die schon bald wieder zu grünen beginnt. Nachdem wir unseren welschen Kollegen das Seil (es reichte nur für eine einfache Länge), für ihren Abstieg über die steilen Gipfelfelsen gelöst hatten, trafen wir uns etwas weiter unten zur windstillen Mittagsrast. Das schöne Wetter war ein Geschenk, die Vorhersage meldete bereits für Mittag starke Bewölkung. Für die Abfahrt wählten wir eine Route, die uns schon bald nach den Wächten des Gipfelhanges in wunderschöne und recht steile Hänge führte. Im mittleren Teil folgten wir mehr oder weniger der Aufstiegsspur. Bevor wir wieder auf die Ebene von «Pâquier Mottier» gekommen sind, gab es noch ein kleineres Waldstück zu queren. Beim Zwischenhalt auf der Heimfahrt genossen wir den wohlverdienten «Tourenbecher» in der sonnigen Gartenwirtschaft vom originellen Hôtel-Restaurant «Le Chamois». Vielen Dank Bernhard für die sehr angenehm geführte und wunderschöne Skitour.

Bericht zum herunterladen: La Tournette

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