Teilnehmer: Traugott Stalder, Ruedi König und Olivier Leupin
Leiter: Bernhard Riedo

Die Wettervorhersage war für den Freitag und Samstag sehr gut angesagt. So starteten wir
zu viert top motiviert mit dem PW Richtung Simplonpass (2006 m). Der öV ist leider für die
Rückfahrt nicht ideal, deshalb entschied ich mit dem Auto zu reisen.
Bei der Ankunft beim Hospiz waren wir wirklich erstaunt von den grossen Schneemassen. Es
ist immer wieder ein Vergnügen in diesem Hospiz zu logieren und die Ruhe, die in diesem
Gebäude steckt zu geniessen. Wir einigten uns für das Frühstück um 05.30 Uhr.

Am Morgen war es recht frisch und windig. Der Schnee war knapp gefroren und wir sahen
unser Ziel, das Breithorn bereits jetzt. Der schwarze Felsblock war gut sichtbar und
erfreulicherweise war der ganze Aufstieg gut gespurt. In der ausgesetzten Querung nach
diesem Block war die Spur sicher angelegt, nur eine grössere Stufe verlangte grosse
Vorsicht. Gleichmässig stieg es danach bis zum Breithornsattel wo uns die Sonne begrüsste.
Immer wieder überholten uns schnelle „Türeler“, die für die Patrouille trainierten. Auf dem
Gipfel wurden wir mit einer herrlichen Rundsicht für den 4 stündigen Aufstieg belohnt. Die
Wärme und die schöne Kameradschaft liess uns eine längere Pause machen.

Wir genossen die herrliche Abfahrt. Zuerst war der Schnee kurz ein wenig windgepresst.
Doch plötzlich fanden wir die richtigen Hänge und von hier an kurvten wir im Pulverschnee.
Nach der ausgesetzten Passage und dem kurzem Aufstieg zum Felsblock legten wir eine
längere Pause ein und liessen uns so richtig von den Sonnenstrahlen verwöhnen. Olivier gab
uns eine kurze und beeindruckende Erklärung zu diesem Gneis-Felsen.
Die letzten Schwünge vor dem Hospiz kurvten wir noch auf herrlichen Sulzschnee.

Danke an alle für die tolle Stimmung und gute Kameradschaft.

Bernhard Riedo

Bericht zum herunterladen: Simplon Breithorn

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