SAC-Tour: Trekking in Graubünden vom 6. bis 10. September 2015

Tourenleiter/Tourenleiterin: Gödi Trachsel und Heidi Gempeler

Teilnehmer:  Hans u. Ursula Amsler, Ruth u. Fritz Dubach,
Andrea Krieg, Ingrid Grünenwald, Regula Siegfried, Margrit Hari, Lydia Haldemann,
Beat Schmid, Hanspeter Feuz, Peter Gempeler

Am Sonntag 6. September 2015 war um 06’45 Uhr Treffpunkt am Bahnhof in Zweisimmen

Mit dem Zug fuhren wir nach Bern, wo noch Lydia Haldemann zu uns stiess, weiter Gings nach Zürich, Landquart, Saglians, Susch staziun von dort mit Postauto Richtung Flüelapass bis zur Haltestelle Abzweigung Schwarzhorn, wo nun unser Trekking begann. Bei garstigem Wetter
brachten wir in ca. 2 Stunden den Aufstieg in die Grialetsch-Hütte hinter uns, dort angekommen wurde uns vom Hüttenwart das Zimmer zugwiesen. Zum Zvieri genossen einige von uns den feinen hausgemachten Kuchen mit einem feinen Hüttenkaffee und beim gemütlichen zusammen sein.
Um 18’30 Uhr war dann das Abendessen bereit.
Es ist doch schön wenn man den Schutz einer Hütte bei schlechtem Wetter in Anspruch nehmen darf, auch wenn der eine oder andere die Hüttenromantik mit Schnarchen und so schon zur Genüge erlebt hat.
Am nächsten Morgen meinte es der Wettergott dann besser mit uns, nach dem Frühstück konnten
wir bei schönem doch eher kühlem Wetter unsere Wanderung weiter führen Richtung Scaletta-Pass –Val Funtauna –Val Tschüvel bis zur Kesch-Hütte, wo wir wiederum sehr freundlich empfangen und bewirtet wurden. Die Kesch-Hütte ist sehr schön und zweckvoll eingerichtet.
Dank dem Hüttenwart konnten wir durch das Fernrohr sehr viele Steinböcke und andere Wildtiere beobachten.
Am Dienstagmorgen starteten unter der Leitung von Gödi Trachsel und Peter Gempeler einige der Gruppe mit Seil, Pickel, Steigeisen und Helm für den Piz Kesch zu besteigen, am Fusse des Porchabella Gletschers wurde angeseilt und die Steigeisen montiert, danach ging es über den Gletscher Richtung Porta d’Es-cha wo wir noch Ralph und Katalin Treuthardt trafen, Ralph ist der Göttibueb von Ruth Dubach, das dieses Treffen so klappte war doch eher Zufall, da die Handys in diesem Gebiet keinen Empfang hatten konnten wir keine Zeit für den Treffpunkt abmachen, dann weiter bis zum Ski Depot vom Piz Kesch, da es bereits recht viel Neuschnee hatte, erforderte die Kletterroute auf den Gipfel doch einige Vorsicht, leider kam mit uns auch gerade der Nebel vom Engadin auf dem Gipfel an, welcher uns die Aussicht vom Gipfel verwehrte, nach kurzer Gipfelrast machten wir uns auf den Abstieg, über den Gletscher füllte uns der sehr aufgeweichte Schnee immer wieder die Steigeisen, was nicht sehr angenehm war, trotzdem erreichten auch wir wieder die Kesch-Hütte.
Die anderen die sich entschlossen haben, den Piz-Kesch nicht zu besteigen machten unter der Leitung von Fritz Dubach die Wanderung durch das Val dal Tschüvel zurück ins Val Sartiv mit dem Ziel zum Lai da Ravais-ch-Sur. Um einen Blick in das Sertigtal zu werfen, schweiften wir aber vorher noch Richtung Sertigpass ab. Auch nach der zusätzlichen Besteigung des Namenlosen Gipfels 2841 zwischen Sertigpass und Bergüner Furgga, hatten wir keine grosse Übersicht über das Sertigtal.
Zurück auf dem Sertigpass staunten wir über die Zoom-Möglichkeiten der Kamera von Hans.
Er konnte damit unsere Kameraden/Innen die eben gerade den Gipfel des 7 km entfernten Piz Kesch erreicht hatten fotografieren. Im Abstieg umwanderten wir noch die in wunderbarem Grün leuchteten Ravais-ch-sur Seen.
Die Rückkehr zur Kesch-Hütte wurde immer wieder unterbrochen, wegen Fotografieren oder Betrachten der vielen sich hier tummelnden Murmeltiere.
Aber wir hatten ja den ganzen Tag Zeit, wir waren ja nicht auf der Flucht, so dass wir nicht sehr viel früher bei der Keschhütte eintrafen als die Gruppe die den Piz Kesch bestiegen haben.
Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg zur Es-cha-Hütte welcher uns via Alp digl Chant durch das Val Plazbi über die Fuorcla Pischa zu unserem Ziel der Es-cha-Hütte führte.
Die Es-cha-Hütte ist noch eine alte SAC Hütte wie wir uns (die ältere Generation der Gruppe) das noch vorstellen und gewohnt sind.
Nach gemütlichen Zusammensein und einem Apéro vor der Hütte war schon das wiederum feine Abendessen bereit, nach dem Essen kam auch das Jassen und Singen nicht zu kurz.
Wie es sich gehört war auch an diesem Abend um 22’00 Uhr Nachtruhe.
Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg für die Letzte Etappe unseres Trekking, dieser Weg führte uns zur Fuorcla Gualdauna dann über die langgezogene Ebene zum Albulapass Ospiz wo es Zeit war für die Znüni Kaffeepause, weiter Gings zum Lai da Palpuogna, bei diesem wunderschönen See machten wir unsere Mittagspause, kurz danach erreichten wir den Bahnhof Preda, wo die meisten der Gruppe den Zug nach Bergün nahmen, die übrigen wollten noch zu Fuss bis Bergün gehen.
In Bergün angekommen besuchten Beat und Peter das Eisenbahnmuseum, die anderen machten einen Orts- und Einkaufsbummel, dazu gehörte auch eine Kaffee mit Kuchen oder Bier Pause.
Um 15’30 Uhr Gings es dann auf die Heimreise mit dem Zug via Chur-Zürich-Bern-Zweisimmen.
Da es doch sehr spät wurde bis wir zu Hause waren, machten wir in Bern noch eine Pause zum Pizza essen, wir waren nicht eine alltägliche Gruppe (mit Rucksack, Pickel, Bergschuhen) trotzdem wurden wir in der Pizzeria da Vinci sehr freundlich empfangen und bedient, nur die Abrechnung mit dem Kellner war nicht ganz einfach.
In Zweisimmen angekommen freute sich sicher jedes wieder auf die Dusche und das eigene Bett zu
Hause.

Fazit:
– Wir konnten sehr schöne Tage im Graubünden verbringen.
– Die Hütten waren alle drei sehr gut und sehr freundlich geführt, auch die Bewirtung war überall sehr gut.
– Damit der Bericht nicht zu lang wird, könnt ihr auf den Fotos sehen, was wir alles erleben, sehen und geniessen durften.
– Ab dem 2. Tag betrugen die Marschzeiten jeweils ca. 5 bis 7 Stunden.

Bericht: Fritz, Peter, Heidi
Fotos: Andrea, Hans, Fritz

Bericht zum herunterladen: Trekking in Graubünden

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