Touren/Anlässe und Tourenberichte
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Fr 10. Apr. 2026
Skihochtour Tödi
Am Freitag in der früh, zwischen 03:30 und 4:00, wurden die Tourenteilnehmer von Florian der Reihe nach abgeholt, anschliessend begann die lange Fahrt Richtung Glarner-Land. Pünktlich nach der Zeittabelle erreichten wir um 07:30 den Parkplatz Tierfed zuhinterst im Linthal. Anschliessend brachte uns das Urnerboden Taxi zur Talstation der Fistenpass-Bahn. Das Wetter war wie angekündigt nicht ganz so freundlich mit uns. Bei leichtem Nieselregen und schlechter Sicht starteten wir den Aufstieg Richtung Gämsfairenstock. Den Gipfel liessen wir links liegen und bemühten uns rasch ins Gämsfairenjoch zu kommen. Bei nicht ganz so optimalen Schneeverhältnisse gelang uns die Abfahrt nach Ober Sand. Hier zeigte sich das Wetter kurz von der schönen Seiten. Doch schon im Aufstieg zum Ochsenstock umhüllten uns die Wolken wieder. Am frühen Nachmittag erreichten wir etwas durchnässt aber glücklich die Fridolins-Hütte. Es blieb Zeit sich auszuruhen, die gemütliche Hüttenstimmung zu geniessen und sich auf die bevorstehende Tour vorzubereiten.
Am Samstag um 04:45 klingelte der Wecker, um 5:45 waren wir bereit. Noch im Dunkeln starten wir Richtung Bifertenfiren. Gekonnt führte uns Florian durch die Gletscherabbrüche immer weiter nach oben, mit den ersten Sonnenstrahlen knackten wir die 3000er Marke. Anschliessend ging es über das imposante Gletscherplateau hoch bis in den Satel zwischen Glarner Tödi und Piz Russein. Nach einer kurzen Verschnaufpause machten wir uns auf, die letzten Meter zum höchsten Punkt des Kantons Glarus zu bewältigen. Auf dem Piz Russein angekommen (3612 m.ü.M) wurden wir mit einem herrlichen Panorama belohnt. Ein paar Meter unter vom Gipfel genossen wir die waren Sonnenstrahlen und bündelten unsere Kräfte für die Abfahrt. Bei der Abfahrt genossen wir den Neuschnee vom letzten Tag. Auf der gleichen Route wie im Aufstieg erreichten wir wiederum kurz nach dem Mittag die Fridolinshütte. Mit einem frischen Bier und einer Spätzli-Pfanne feierten wir unser Gipfelerfolg. Die Feierstimmung hielt bis am Abend hin, wir liessen es uns gut gehen und genossen einmal mehr die gemütliche Stimmung in der Fridolinshütte. Bis zum Abend war die Hütte voll mit neuen Tödi-Aspiranten, die Stimmung war nicht bei allen so gut wie bei uns, war doch für Sonntag nicht mehr ganz so tolles Wetter angesagt.
Das wir so richtigen Wetter-Glück hatten, zeigte sich am Sonntag in der Früh. Wie bei unser Ankunft am Freitag, verliessen wir die Hütte bei Nebel und Nieselregen und machten uns an die Abfahrt Richtung Tierfed. Im nassem Schnee und bei schlechter Sicht galt es nun die nicht ganz ungefährlichen Passagen Richtung Tal zu meisten. Aber mit der ruhigen und sicheren Führung durch Florian konnten wir schnell Höhenmeter vernichten. Etwas durchnässt aber bei bester Stimmung erreichten wir kurz nach 10:00 Uhr das Auto. Die Rückfahrt ins Simmental verging schnell und in umgekehrter Reihenfolge wurde wiederum einer nach dem anderen zu Hause abgeliefert.
Besten Dank an Florian für die sehr angenehmen und kompetente Führung, es hat riesig Spass gemacht.
Teilnehmer: Bergführer Florian Bowee, Bernhard Riedo, Ernst Meinen und Stefan Hodel
Mi 8. Apr. 2026
Theaterbesuch / Rockoper
Wildhorn-Höck: Ein Abend mit Rock und Orchester
Am Mittwochabend trafen sich zehn gut gelaunte Wildhörnler um 17:00 Uhr am Bahnhof Zweisimmen. Gemeinsam ging’s Richtung Bern ins Stadttheater – auf dem Programm stand die Rockoper „Jesus Christ Superstar“. Die Spannung war gross: Wie wohl das Zusammenspiel von Berner Symphonieorchester und Rockband klingen würde?
Schon bald zeigte sich: ziemlich eindrücklich! Mal donnernde Gitarrenriffs, dann wieder gefühlvolle Bläserklänge – die Übergänge waren überraschend und sorgten für einige „Wow“-Momente. Eine spannende Mischung, die bestens ankam.
Gleichzeitig war es auch der erste „Wildhorn-Höck“ seit der Generalversammlung – also die perfekte Gelegenheit, sich wieder einmal zu sehen und auszutauschen. Und das wurde auch ausgiebig genutzt: Auf der Hin- und Rückreise wurde über vergangene Ski- und Bergtouren geplaudert, Erinnerungen aufgefrischt und natürlich viel gelacht.
Mit vielen Eindrücken und guter Stimmung im Gepäck kamen wir spätabends wieder in Zweisimmen an – ein gelungener Abend und definitiv eine Wiederholung wert!
Mit dabei waren:
Ursula & Charly Hählen; Heidi & Peter Gempeler; Käthi & Bernhard Riedo; Annemarie & Köbi Koller; Regula & Ueli Meier/Habegger
Sa 7. März 2026
Skitour Les Arpilles, Tête à Josué
Skitour Les Arpilles, Tête à Josué, 2131 m
Bei bestem Wetter und für die Jahreszeit zu warmer Temperatur starteten acht gutgelaunte Skitourengänger/innen kurz ausserhalb von L’Etivaz Richtung Tête à Josué. Zuerst gings eine kurze Strecke mit den Skiern auf dem Rücken bis zur Abzweigung beim Punkt 1178 m. Nach dem Queren über die Brücke des Baches La Torneresse konnte mit den Latten hochgestiegen werden. Der Schnee war gefroren, aber ohne Harscheisen entlang eines Fahrweges gut begehbar. Ab Ende des Weges wurden dann doch die Eisen benötigt. Schritt um Schritt ging es dem Gipfel entgegen. Beim Schlussanstieg war der Schnee durch die Sonne aufgeweicht. Die Wärme brachte uns gehörig ins Schwitzen. Oben angekommen wurde das Picknick und die Getränke ausgepackt. Das Verweilen auf der Bergspitze mit der Sicht auf die Berner und Waadtländer Berge war ein Genuss. Die Abfahrt auf dem Sulzschnee war, bis auf den steilen Hang hinunter zu Pâquier Mottier, ein Vergnügen. Der nasse Schnee forderte einige Kraft in den Oberschenkeln. Der lange Weg entlang der Strasse bis zu den Autos musste mit Stockeinsatz bewältigt werden. Glücklich und um ein schönes Gruppenerlebnis reicher traten wir die Heimreise an. Beim Zwischenhalt in Les Moulins konnte der gehörige Durst gestillt werden. Besten Dank an den Tourenleiter Bernhard für die kompetente Führung.
Teilnehmer/innen: Andrea Krieg, Rahel Trachsel, Markus Scherer, Ernst Meinen, Kurt Trachsel, Bruno Schletti, Bernhard Riedo, Oskar Marggi
Sa 7. Feb. 2026
Skitour Ärmighore 2742 m.ü.M.
Aufgrund der Schnee- und Lawinensituation wurde die Skitour aufs Ärmighore nicht durchgeführt und anstelle dessen eine alternative Tour gemacht. Der Wetterbericht für den Samstag im Februar war vielversprechend und so wurde entschieden von Lauenen über den Trütlisbergpass und die Tube nach Lenk zu gehen. Die Tourengruppe traf sich in Zweisimmen und fuhr gemeinsam mit Zug und Postauto nach Lauenen. Dort wurden die Ski montiert und los ging es durch die schöne, hügelige Landschaft hinauf Richtung Trütlisbergpass. Unterwegs wurde ein kurzer Zwischenhalt gemacht um die Olympia-Abfahrt der Männer in Cortina anschauen zu können. Franjo von Allmen gewann die Abfahrt und so war die sowieso schon gute Stimmung perfekt. Auf dem Gipfel der Tube entschied man sich, noch ein Stück Richtung Turpachtal runter zu fahren, um den schönen Pulverschnee zu geniessen. Der kurze Abstecher hatte sich gelohnt und der Gegenaufstieg war schnell überwunden. Nun fuhr die Gruppe über den schön verschneiten Lochberg in Richtung Aegerten und weiter hinunter Richtung Lenk Dorf. Nach einem kurzen Fussmarsch genossen die Skitourengänger ein z'Vieri in der Bäckerei, bevor sie wieder den Heimweg antraten. Trotz Programmänderung war es ein gelungener Tag auf den Tourenski in einer schönen Landschaft mit guter Gesellschaft.
Aufgrund der Schnee- und Lawinensituation wurde ...
Do 22. Jan. 2026
Seniorentour
Seniorentour auf`s Iffighore
In einer Gruppe von 6 Teilnehmer starteten wir bei der Hubelmatte Richtung Pöris wo wir eine kurze Pause machten. Von hier ging`s in gemütlichem Tempo auf den Hohberg und über diesen Rücken hinauf zum Iffighore. Kurz vor Mittag erreichten wir unser Tagesziel. Nach der Mittagspause fuhren zurück zur Hubelmatte. Der Schnee war bis zuunterst im Pöris gut fahrbar (kein Pulver). Durch den Wald und die Fallweid hinunter war der Schnee stark “bruchcharschtig” und sicheres Fahren war angebracht. So kamen wir gesund und muter bei den Autos an. Teilnehmer: Heidi + Peter Gempeler, Peter Camponova, Oskar Marggi und Uwe Vogel. Tourenleiter: Beat Schmid
Sa 17. Jan. 2026
Tourenleiter*innen Weiterbildung im Fromatt
Am Samstag-Morgen trafen sich 10 Tourenleiter: innen von unserer Sektion sowie 3 Tourenleiter von der Sektion Oldenhorn zur jährlichen Weiterbildung.
Bergführer Florian Bowee begrüsste die Teilnehmer: innen und gab in groben Zügen das Programm bekannt. Motiviert und wissenshungrig starteten wir unsere Skitour Richtung Fromatthütte. Unterwegs wurden verschiedene Lawinen-Situationen sowie Alarmzeichen besprochen.
Bei der Fromatthütte angekommen blieb noch kurz Zeit um einen ECT-Test der Schneedecke durchzuführen. Wenige Minuten später kam bereits der Ruf aus der Küche, dass die Suppe fertig sein. Nach der Mittagspause gab es eine kurze Theorie zum Skitouren-Guru, die Teilnehmer: innen waren beindruckt über die neuen Funktionen dieses Hilfsmittel zur Tourenplanung. Anschliessend unternahm die Gruppe eine Anwendungsskitour Richtung Scheidegg. Dort wurde das Thema Schneedecke nochmals vertieft, es wurden div. ECT- Tests gemacht und besprochen. Bei der Abfahrt zurück zur Fromatthütte blieb noch Zeit eine LVS-Suche durchzuführen.
Dank unserem motivierten und kompetenten Bergführer Florian Bowee sind unsere Tourenleiter: innen wieder auf dem neusten Stand. Auch ein grosses Merci an Heidi Gempeler für die Bewirtung.
Sa 27. Dez. 2025
Skitour je nach Schneesituation
Skitour Birehubel 1937 m ü. M.
Zugegebenermassen waren die Voraussetzungen für diese Skitour nicht gerade rosig: Es mangelte arg an Schnee, und der Wetterbericht war eher mittelmässig. Umso höher war die Motivation der Teilnehmenden – nach den zahlreichen Weihnachtsfesten hatte sich offenbar einiges an Bewegungsdrang angestaut.
Bernhard legte sich ins Zeug, um noch genügend Schnee für eine Tour zu finden. Fündig wurde er im „Schlündi“, einem Tälchen, das den Schnee bekanntermassen gut konserviert. Gestartet wurde etwas höher als gewohnt im „Hintere Reichenstein“. Die Ski konnten von Anfang an montiert werden, und dank fehlender Spurarbeit kamen wir zügig dem Tourenziel näher.
Das Wetter zeigte sich von seiner freundlichsten Seite und machte den Aufstieg sehr genussvoll. Da wir früh gestartet sind, durften wir eine herrliche Morgenstimmung erleben. Auf der „Bire“ angekommen, konnten wir das schöne Panorama ausgiebig geniessen. Bernhard beeindruckte uns, indem er gefühlt jeden Waadtländer und Freiburger Berg benennen konnte.
Auch die ganz grossen Gipfel zeigten sich, und mit einer Portion Selbstironie wurde das beliebte „Chummi“ bewundert.
Mit stiebendem Pulverschnee wurden wir in der Abfahrt zwar nicht belohnt, Spass hatten wir trotzdem. Auf dem Rückweg gönnten wir uns im Reichenstein noch ein Café oder Ähnliches und waren uns einig: Es war eine rundum gelungene Tour.
Einmal mehr wurde uns bewusst, dass nicht die Verhältnisse entscheidend sind, sondern die Menschen, mit denen man unterwegs ist :)
Vielen Dank an Bernhard für die souveräne Tourenleitung.
Teilnehmende:
Bernhard (Tourenleiter), Lisa, Rahel, Stefan, Samuel (Autor)
Do 16. Okt. 2025
Seniorenwanderung
Seniorentour auf den Widdersgrind (2103müM)
Bei wunderbarem Wetter (oberhalb vom Nebel) gingen wir zu Zweit auf den Widdersgrind. Oskar Marggi und Beat Schmid
So 5. Okt. 2025
Mehrseillänge Mittagfluh
Aufgrund von höheren Umwelteinflüssen haben wir kurzer Hand unsere Klettertour auf die Mittagsfluh bei Boltigen zu einer Wandertour umgewandelt. Bei wechselhaften Wetter, was eher an April erinnert hat, starteten wir kurz vor um 10 am Bahnhof in Boltigen. Ernst übernahm als eingesessener Ureinwohner kurzerhand die Wanderleitung und führte uns durchs Taubental über den Stollenweg zur Alp Ramsere. Anschliessend ging es zum Gipfel der Mittagsfluh, bei welchem wir doch noch ein wenig durch den Schnee gestapft sind. Pünktlich am Gipfel angekommen beglückten uns doch noch ein paar Sonnenstrahlen und eine wunderschöne Aussicht übers Simmental. Vorsichtig stiegen wir wieder ab und gingen über den Stefansweg zurück nach Boltigen. Dort erwartete und die Frau von ernst schon mit einem üppigen Zvieri und so konnten wir den tag gesellig ausklingen lassen.
Allen einen herzlichen Dank für die schöne Tour und das flexible Handeln der Wetterlage entsprechend.
Sa 27. Sept. 2025
Klettern Susten
Da auf dem Sustenpass der Winter bereits kurz vorbeischaute, entschieden wir uns in tiefere Gefilde zu begeben. Wir verbrachten einen schönen Sonntag in Dorenaz im Unterwallis.
Mo 8. Sept. 2025
Wanderung Saflischpass und Binntalhütte
Am Montag, 8. September fuhren wir (Ueli, Margrit, Heidi, Peter und ich) per Zug, Bus und Gondelbahn nach Rosswald; nach kurzem Kaffeestop starteten wir “zügig” unsere Wanderung über den Saflischpass, da das Wetter gemäss Wetterbericht immer schlechter werden sollte. Wir genossen die noch schönen Aussichten, kreuzten einige Schafe und überquerten danach den Pass, von welchem aus wird dann nach Heiligkreuz hinunter liefen. Nach einer kurzen Erfrischung auf der Terrasse, holte uns dann der Regen ein; aber wir hatten nun ja ein Dach über dem Kopf. Wir wurden ausgezeichnet bewirtet und genossen die Zeit mit Jassen und Tourenstudium.
Die Tour zur Binntalhütte, die am Dienstag geplant war, passten wir dann wetterhalber zu einer Tour nach, Binn, via Twingischlucht, Ernen nach Fürgangen-Bellwald an. Der zweite Tag war dann wolkig und die Sonne kam erst ganz am Schluss wieder zum Vorschein; die Wanderung durch die eindrückliche Schlucht und die Walliserdörfer war dennoch sehr interessant. Danke an die wetterfesten Mitwanderer; hoffe auf mehr wetterglück für eine gemächlichere Wanderung im nächsten Jahr.
So 10. Aug. 2025
Wandertage Uri / Graubünden / Tessin
Tourenbericht SAC-Tour vom 10. bis 12. August 2025
Tag 1; Anfahrt bis Oberalppass, nach Kaffee und Kuchen Wanderung via Pazolastock / Tomasee (Rheinquelle) zur Maighels-Hütte
Tag 2; Maighels-Hütte - Passo Bornengo, Abstecher auf den Piz Alv, dann weiter zur Cadlimo-Hütte
Tag 3; Von der Cadlimo-Hütte durchs Val Cadlimo auf den Lukmanierpass, Heimreise
Mehr Informationen zu dieser Tour geben die Bilder
Teilnehmerinnen / Teilnehmer:
Margrit Hari, Susanne Matti, Regula Meier, Ueli Habegger, Oskar Marggi, Beat Schmid, Peter Gempeler
Tourenleiterin Heidi Gempeler
Besten Dank an alle für die schönen Tage!☻
So 27. Juli 2025
Hochtouren am Furkapass
Unsere zweitägige Tour zum Furkapass mussten wir wetterbedingt umgestalten. Es gab zwar noch den Vorschlag einfach die Ski mitzunehmen, allerdings war uns das dann doch zu mühsam diese wieder hervorzukramen ;)
Kurzerhand beschlossen wir eine Tagestour in die Grossstadtwildniss zu unternehmen. Frohen Mutes reisten wir mit dem Zügli nach Ostermundigen ins o`Bloc, um uns die Finger an Plastikgriffen lang zu ziehen. Wir, als hart gesottene Oberländer, haben den ganzen Tag im Aussenbereich trotz zwischendurch stürmigen Wetter die Wände der Kletterhalle unsicher gemacht.
Anschliessend luden Annemarie und Röbi noch zu einem üppigen und gar vorzüglichen Abendessen ein, welches Hüttenfeeling aufkommen lies. Somit fand die Alternativtour einen gelungenen Ausklang mit viel Lachen und Muskelkater ;)
Danke an alle treuen Teilnehmer, die sich durch das Wetter den Spass und die gute Laune nie verderben lassen.
Fr 18. Juli 2025
Blümlisalphorn NW-Grat (mit Bergführer)
Bei schönstem Wetter und in bester Stimmung trafen wir uns am Freitagmorgen am Bahnhof in Zweisimmen. Die Zugfahrt nach Kandersteg war kurzweilig und verging im nun. Als wir bei der Talstation der Oeschinenbahn ankamen, staunten wir nicht schlecht, welch Exoten wir doch sind, mit so komischen Utensilien wie Pickel, Seil und Bergschuhen sind wir hier fehl am Platz…am Oeschinensee sind moderne Sportbekleidung, Snickers und Selfiesticks angesagt. Aber schon auf dem Höhenweg über den Oeschischafberg sah man schnell, welches Schuhwerk für die schöne Bergwelt rund um den Oeschinensee besser geeignet ist. Es ging nicht lange und wir liessen diese doch etwas skurrile Influencer-Welt hinter uns. Nach einer rund vier stündigen Wanderung erreichten wir die Blümlisalphütte. Die Pause war nur von kurzer Dauer, wollte uns doch Bergführer Florian unter die Lupe nehmen. Am nahen Klettergarten und auf dem Gletscher wurden verschieden Bergsteiger-Techniken angeschaut, so dass wir besten gewappnet für den nächsten Tag, zum wohlverdienten Nachtessen in die Hütte zurückkehren konnten. Den ganzen Tag durch kam immer wieder das Wetter vom kommenden Tag zur Sprache. Nach dem Nachtessen erläuterte Florian uns seine Absichten: das Wetter am nächsten Vormittag ist leider zu ungewiss, um mit gutem Gefühl das Blümlisalphorn in Angriff nehmen zu können. Dieser Entscheid überrascht niemand wirklich stark und stiess bei allen Teilnehmer auf Verständnis. Anstelle der geplanten Tour wird die «Wilde Frau» unser Ziel von Morgen sein. Da unsere Tour nun etwas weniger streng ausfallen dürfte und wir noch rund zwei Stunden mehr schlaf bekommen würden, wurde kurzerhand beschlossen, eine schöne Flasche mit der Aufschrift «Spiezer» zu öffnen. Es wurde noch viel erzählt, gelacht und in bester Stimmung gingen wir zu Bett. Am nächsten Tag starten wir um 06:30, bald war der Zustieg hinter uns gebracht und es durfte angeseilt werden. In schöner aber gar nicht so einfacher Kletterei erreicht wir den Gipfel der Wilden Frau. Der Gipfelrast war herrlich und wir liessen uns Zeit. Auf dem gleichem Weg zurück konnten wir von Florian noch verschiedene Abseiltechniken erlernen, unser Bergführer wurde so oder so den ganzen Tag mit Fragen zu allerlei Bergsteiger-Techniken durchlöchert, jede/r wollte die Chance nützen, wenn schon mal ein so kompetenter und sympathischer Bergführer mit von der Partie ist, an dieser Stelle ein herzlichen Dankeschön an Florian. Auf der anschliessenden Runde um den Stock konnten wir die schöne Gletscherwelt bewundern. Kurz vor dem Mittag waren wir zurück bei der Hütte. Der Mittagrast viel nicht allzu lange aus, da die dunklen Wolken am Horizont doch anzeigten, dass der Wetterbericht nicht total falsch lag. Schnell wurde alles zusammengepackt und in zügigem Schritt wurde der Abstieg in Angriff genommen. Einen kurzen Regenschauer bekamen wir ab, aber wir hatten Glück, das Gewitter war an uns vorbei gezogen. Noch einmal durften wir den Rummel rund um den Oeschinensee miterleben, mach eine/r wurde wohl vom Wetter überrascht, nicht mehr alles sah so perfekt und durchgestylt aus… Mit müden Beinen aber überglücklich traten wir die Heimreise an.
Di 15. Juli 2025
Wanderung mit Sektion Kaisereg um die Gastlosen
Rund um die Gastlosen
Tourenbericht der gemeinsamen Wanderung von Mitgliedern der Sektionen Wildhorn und Kaiseregg, vom 15./16. Juli 2025
Als wir Kaisereggler am Dienstagmorgen, 15. Juli, am gemeinsamen Besammlungsort beim Rest. Zytbödeli in Abländschen eintrafen, waren unsere Kollegen aus dem Simmental schon beim Morgenkaffee. Nach der herzlichen Begrüssung unserer Freunde Fritz, Ruth, Traugold, Edith, Peter, Heidi, Manfred, Beat und Otto, der Sektion Wildhorn mit unseren sieben von den Kaiseregg, Fredy, Hanny, Donald, Hubert, Bruno, Cecile und ich, sind wir quer durch Abländschen, durch’s Fahrverbot, der Gastwirt vom Zytbödeli hat uns dies speziell bewilligt, (!) die Dorfbewohner haben uns aber gleichwohl kritisch gemustert!, hoch zum Parkplatz beim Gambach gefahren. Von da an wurden die Wanderschuhe geschnürt und los ging’s via Chalet-Grat den steilen Abstieg hinunter Richtung Jaun, um dann wieder aufzusteigen zum Muusersbärgli, wo wir Mittagspause machten und anschliessend in der kleinen Buvette einen guten Kaffee genossen. Der Weg führte uns dann weiter unter dem Grossmutterloch hindurch Richtung Soldatenhaus, wo wir übernachten wollten. Die Zeit erlaubte es bis zum Nachtessen noch einen gemütlichen Jass zu klopfen. Das doch sehr junge Hüttenteam servierte uns zum Abendessen zuerst ein leckeres Teller Fleisch, und als wir das gegessen hatten, wurden wir noch mit einer Art Kartoffelstock „verwöhnt“, der wohl gut, aber doch gewöhnungsbedürftig war. Der junge Gastwirt entschädigte uns dann aber noch mit einer Freirunde Schnaps. Frisch ausgeruht starten wir am Morgen Richtung Wolfsortpass. Hier haben sich drei Teilnehmer entschieden, den beschwerlichen Weg auf den Wandfluhgipfel nicht mitzumachen, was durchaus auf Verständnis stiess. Die übrigen dreizehn trauten sich den Aufstieg zu und alle erreichten das Gipfelkreuz, immerhin der älteste Teilnehmer zählte stolze 85 Lenze und die übrigen nicht viel weniger. Vorsichtig nahmen wir den Abstieg unter die Füsse und erreichten alle glücklich und zufrieden wieder den Wolfsort-Pass, wo wir wieder auf unsere drei Freunde stiessen, die auf uns gewartet haben. Nach gut einer Wanderstunde erreichten wir wieder unsere Auto’s. Anschliessend waren wir bei Donald‘s „Chlie-Gastlöseli“ zu einem gemeinsamen Abschiedstrunk eingeladen, das von allen Teilnehmenden sehr, sehr geschätzt wurde, einen ganz herzlichen Dank an Donald für die nette Einladung!
Nachdem wir Kaisereggler öfters von der Gastfreundschaft der Wildhörnler profitieren konnten, haben wir uns nun einmal revanchieren können und ihnen in meinen Augen eine schöne Wanderung geboten, herzlichen Dank an alle die mitgemacht haben! Christian Rolli
Mo 7. Juli 2025
Bergwanderung Alpstein
Bergwanderung Witteberghore
Die Bergwanderung im Alpstein (7.-9. Juli) musste wegen des schlechten Wetter abgesagt werden. Für den Mittwoch wurde das Wetter wieder besser angesagt und so einigten wir uns für eine Tagestour in der Nähe. Somit machte ich den Vorschlag für`s Witteberghore. Mit den Auto`s fuhren wir bis kurz vor den Arnesee (Pkt 1510). Von hier stiegen wir bei noch relativ kühlem Wetter hinauf zur Obere Witteberg-Alp. Hier wurde uns von der Alphirtin ein Kaffee serviert und der Alphirt gönnte sich eine Pause um sich mit uns zu unterhalten. Danach ging`s weiter Richtung Gipfel (2350müM). Das Wetter war sehr gut und die Aussicht in die verschneiten Berge wunderbar aber bei der Gipfelrast war eine Jacke angemessen.
Es lag auch noch wenig Schnee im Gras. Beim Abstieg ins Tal war der Alphirt auf dem Obere Witteberg zurück von seiner Milchlieferung und offerierte uns ein Bier. Somit gab`s hier eine längere Pause. Nach dem Abstieg zu unseren Auto`s rundeten wir den Tag im Restaurant beim Arnesee ab.
Teilnehmer: Susanne Matti, Heidi und Peter Gempeler, Margrit Hari, Oskar Marggi und Beat Schmid (Tourenleiter)
Sa 14. Jun. 2025
Frühlingswanderung
Margrit und ich starteten kurz vor 9 Uhr in Moléson Dorf. Über Alpweiden stiegen wir den Moléson im Rücken Richtung Poyet und Les Traverses hoch auf die Vudalla, wo wir um etwa 11.30 Uhr ankamen. Wir genossen die Aussicht und machten eine verfrühte Mittagspause. Danach gingen wir auf und ab auf dem Vudallagrat Richtung Gros Moléson und weiter zur Mittelstation der Molésonbahn, wo die Wanderung zu Ende ging.
Wir liessen es uns aber nicht nehmen noch die Aussicht auf dem Moléson zu geniessen.
Fazit: Gemütliche Frühlingstour
So 8. Jun. 2025
Räblä u chnüple im Fromatt
Endlich war es so weit. Pfingsten stand wieder "Räblä und chnüble im Fromatt" auf dem Tourenprogramm.
Am Sonntag morgen traf eine bunt gemischte Truppe allen Altersklassen zusammen auf der Fromatthütte ein. Alle waren gespannt zwei Tage mit spassigen und lehrreichen Aktivitäten in und um den Bergen zu verbringen. Bereits auf dem Weg von Blankenburg hoch zur Hütte konnten neue Bekanntschaften geknüpft werden, welche anschliessend bei den verschiedenen Programmpunkten vertieft wurden.
Mit regem Interesse und Enthusiasmus wurde sich an dem vielseitigen Angebot beteiligt.
Die Teilnehmer verausgabten sich beim Klettern, rauschten unzählige Male die Tyrolienne hinunter, lernten die imposante, geschützte Pflanzenwelt kennen bei botanischen Wanderungen, frischten ihr Wissen in Bezug auf Karte-Kompass lesen auf, erhielten hilfreiche Tipps bei der Knotenkunde und haben sich wagemutig einen Überhang hinunter abgeseilt. Natürlich kam der verbale Austausch auch nicht zu kurz und dank dem exzellenten Küchenteam war ebenso hervorragend für das leibliche Wohl gesorgt. Alle konnten profitieren von einem tollen Zusammenspiel, nicht nur beim Jassen - auch beim gemeinsamen Abwasch und Betten abziehen konnten wir spüren wieviel Freude Teamplay macht.
Wir bedanken uns an dieser Stelle nochmals herzlich bei allen Mitwirkenden, sowohl Teilnehmer als auch Organisatoren. Es war ein überaus gelungenes Wochenende. Wir schauen mit Vorfreude auf weitere gemeinsame Bergerlebnisse mit dem SAC Sektion Wildhorn.
