Aufgrund der Schnee- und Lawinensituation wurde die Skitour aufs Ärmighore nicht durchgeführt und anstelle dessen eine alternative Tour gemacht. Der Wetterbericht für den Samstag im Februar war vielversprechend und so wurde entschieden von Lauenen über den Trütlisbergpass und die Tube nach Lenk zu gehen. Die Tourengruppe traf sich in Zweisimmen und fuhr gemeinsam mit Zug und Postauto nach Lauenen. Dort wurden die Ski montiert und los ging es durch die schöne, hügelige Landschaft hinauf Richtung Trütlisbergpass. Unterwegs wurde ein kurzer Zwischenhalt gemacht um die Olympia-Abfahrt der Männer in Cortina anschauen zu können. Franjo von Allmen gewann die Abfahrt und so war die sowieso schon gute Stimmung perfekt. Auf dem Gipfel der Tube entschied man sich, noch ein Stück Richtung Turpachtal runter zu fahren, um den schönen Pulverschnee zu geniessen. Der kurze Abstecher hatte sich gelohnt und der Gegenaufstieg war schnell überwunden. Nun fuhr die Gruppe über den schön verschneiten Lochberg in Richtung Aegerten und weiter hinunter Richtung Lenk Dorf. Nach einem kurzen Fussmarsch genossen die Skitourengänger ein z'Vieri in der Bäckerei, bevor sie wieder den Heimweg antraten. Trotz Programmänderung war es ein gelungener Tag auf den Tourenski in einer schönen Landschaft mit guter Gesellschaft.
Aufgrund der Schnee- und Lawinensituation wurde ...
Seniorentour auf`s Iffighore
In einer Gruppe von 6 Teilnehmer starteten wir bei der Hubelmatte Richtung Pöris wo wir eine kurze Pause machten. Von hier ging`s in gemütlichem Tempo auf den Hohberg und über diesen Rücken hinauf zum Iffighore. Kurz vor Mittag erreichten wir unser Tagesziel. Nach der Mittagspause fuhren zurück zur Hubelmatte. Der Schnee war bis zuunterst im Pöris gut fahrbar (kein Pulver). Durch den Wald und die Fallweid hinunter war der Schnee stark “bruchcharschtig” und sicheres Fahren war angebracht. So kamen wir gesund und muter bei den Autos an. Teilnehmer: Heidi + Peter Gempeler, Peter Camponova, Oskar Marggi und Uwe Vogel. Tourenleiter: Beat Schmid
Am Samstag-Morgen trafen sich 10 Tourenleiter: innen von unserer Sektion sowie 3 Tourenleiter von der Sektion Oldenhorn zur jährlichen Weiterbildung.
Bergführer Florian Bowee begrüsste die Teilnehmer: innen und gab in groben Zügen das Programm bekannt. Motiviert und wissenshungrig starteten wir unsere Skitour Richtung Fromatthütte. Unterwegs wurden verschiedene Lawinen-Situationen sowie Alarmzeichen besprochen.
Bei der Fromatthütte angekommen blieb noch kurz Zeit um einen ECT-Test der Schneedecke durchzuführen. Wenige Minuten später kam bereits der Ruf aus der Küche, dass die Suppe fertig sein. Nach der Mittagspause gab es eine kurze Theorie zum Skitouren-Guru, die Teilnehmer: innen waren beindruckt über die neuen Funktionen dieses Hilfsmittel zur Tourenplanung. Anschliessend unternahm die Gruppe eine Anwendungsskitour Richtung Scheidegg. Dort wurde das Thema Schneedecke nochmals vertieft, es wurden div. ECT- Tests gemacht und besprochen. Bei der Abfahrt zurück zur Fromatthütte blieb noch Zeit eine LVS-Suche durchzuführen.
Dank unserem motivierten und kompetenten Bergführer Florian Bowee sind unsere Tourenleiter: innen wieder auf dem neusten Stand. Auch ein grosses Merci an Heidi Gempeler für die Bewirtung.
Skitour Birehubel 1937 m ü. M.
Zugegebenermassen waren die Voraussetzungen für diese Skitour nicht gerade rosig: Es mangelte arg an Schnee, und der Wetterbericht war eher mittelmässig. Umso höher war die Motivation der Teilnehmenden – nach den zahlreichen Weihnachtsfesten hatte sich offenbar einiges an Bewegungsdrang angestaut.
Bernhard legte sich ins Zeug, um noch genügend Schnee für eine Tour zu finden. Fündig wurde er im „Schlündi“, einem Tälchen, das den Schnee bekanntermassen gut konserviert. Gestartet wurde etwas höher als gewohnt im „Hintere Reichenstein“. Die Ski konnten von Anfang an montiert werden, und dank fehlender Spurarbeit kamen wir zügig dem Tourenziel näher.
Das Wetter zeigte sich von seiner freundlichsten Seite und machte den Aufstieg sehr genussvoll. Da wir früh gestartet sind, durften wir eine herrliche Morgenstimmung erleben. Auf der „Bire“ angekommen, konnten wir das schöne Panorama ausgiebig geniessen. Bernhard beeindruckte uns, indem er gefühlt jeden Waadtländer und Freiburger Berg benennen konnte.
Auch die ganz grossen Gipfel zeigten sich, und mit einer Portion Selbstironie wurde das beliebte „Chummi“ bewundert.
Mit stiebendem Pulverschnee wurden wir in der Abfahrt zwar nicht belohnt, Spass hatten wir trotzdem. Auf dem Rückweg gönnten wir uns im Reichenstein noch ein Café oder Ähnliches und waren uns einig: Es war eine rundum gelungene Tour.
Einmal mehr wurde uns bewusst, dass nicht die Verhältnisse entscheidend sind, sondern die Menschen, mit denen man unterwegs ist :)
Vielen Dank an Bernhard für die souveräne Tourenleitung.
Teilnehmende:
Bernhard (Tourenleiter), Lisa, Rahel, Stefan, Samuel (Autor)
Seniorentour auf den Widdersgrind (2103müM)
Bei wunderbarem Wetter (oberhalb vom Nebel) gingen wir zu Zweit auf den Widdersgrind. Oskar Marggi und Beat Schmid
Aufgrund von höheren Umwelteinflüssen haben wir kurzer Hand unsere Klettertour auf die Mittagsfluh bei Boltigen zu einer Wandertour umgewandelt. Bei wechselhaften Wetter, was eher an April erinnert hat, starteten wir kurz vor um 10 am Bahnhof in Boltigen. Ernst übernahm als eingesessener Ureinwohner kurzerhand die Wanderleitung und führte uns durchs Taubental über den Stollenweg zur Alp Ramsere. Anschliessend ging es zum Gipfel der Mittagsfluh, bei welchem wir doch noch ein wenig durch den Schnee gestapft sind. Pünktlich am Gipfel angekommen beglückten uns doch noch ein paar Sonnenstrahlen und eine wunderschöne Aussicht übers Simmental. Vorsichtig stiegen wir wieder ab und gingen über den Stefansweg zurück nach Boltigen. Dort erwartete und die Frau von ernst schon mit einem üppigen Zvieri und so konnten wir den tag gesellig ausklingen lassen.
Allen einen herzlichen Dank für die schöne Tour und das flexible Handeln der Wetterlage entsprechend.
Da auf dem Sustenpass der Winter bereits kurz vorbeischaute, entschieden wir uns in tiefere Gefilde zu begeben. Wir verbrachten einen schönen Sonntag in Dorenaz im Unterwallis.
Am Montag, 8. September fuhren wir (Ueli, Margrit, Heidi, Peter und ich) per Zug, Bus und Gondelbahn nach Rosswald; nach kurzem Kaffeestop starteten wir “zügig” unsere Wanderung über den Saflischpass, da das Wetter gemäss Wetterbericht immer schlechter werden sollte. Wir genossen die noch schönen Aussichten, kreuzten einige Schafe und überquerten danach den Pass, von welchem aus wird dann nach Heiligkreuz hinunter liefen. Nach einer kurzen Erfrischung auf der Terrasse, holte uns dann der Regen ein; aber wir hatten nun ja ein Dach über dem Kopf. Wir wurden ausgezeichnet bewirtet und genossen die Zeit mit Jassen und Tourenstudium.
Die Tour zur Binntalhütte, die am Dienstag geplant war, passten wir dann wetterhalber zu einer Tour nach, Binn, via Twingischlucht, Ernen nach Fürgangen-Bellwald an. Der zweite Tag war dann wolkig und die Sonne kam erst ganz am Schluss wieder zum Vorschein; die Wanderung durch die eindrückliche Schlucht und die Walliserdörfer war dennoch sehr interessant. Danke an die wetterfesten Mitwanderer; hoffe auf mehr wetterglück für eine gemächlichere Wanderung im nächsten Jahr.
Tourenbericht SAC-Tour vom 10. bis 12. August 2025
Tag 1; Anfahrt bis Oberalppass, nach Kaffee und Kuchen Wanderung via Pazolastock / Tomasee (Rheinquelle) zur Maighels-Hütte
Tag 2; Maighels-Hütte - Passo Bornengo, Abstecher auf den Piz Alv, dann weiter zur Cadlimo-Hütte
Tag 3; Von der Cadlimo-Hütte durchs Val Cadlimo auf den Lukmanierpass, Heimreise
Mehr Informationen zu dieser Tour geben die Bilder
Teilnehmerinnen / Teilnehmer:
Margrit Hari, Susanne Matti, Regula Meier, Ueli Habegger, Oskar Marggi, Beat Schmid, Peter Gempeler
Tourenleiterin Heidi Gempeler
Besten Dank an alle für die schönen Tage!☻
Unsere zweitägige Tour zum Furkapass mussten wir wetterbedingt umgestalten. Es gab zwar noch den Vorschlag einfach die Ski mitzunehmen, allerdings war uns das dann doch zu mühsam diese wieder hervorzukramen ;)
Kurzerhand beschlossen wir eine Tagestour in die Grossstadtwildniss zu unternehmen. Frohen Mutes reisten wir mit dem Zügli nach Ostermundigen ins o`Bloc, um uns die Finger an Plastikgriffen lang zu ziehen. Wir, als hart gesottene Oberländer, haben den ganzen Tag im Aussenbereich trotz zwischendurch stürmigen Wetter die Wände der Kletterhalle unsicher gemacht.
Anschliessend luden Annemarie und Röbi noch zu einem üppigen und gar vorzüglichen Abendessen ein, welches Hüttenfeeling aufkommen lies. Somit fand die Alternativtour einen gelungenen Ausklang mit viel Lachen und Muskelkater ;)
Danke an alle treuen Teilnehmer, die sich durch das Wetter den Spass und die gute Laune nie verderben lassen.
Bei schönstem Wetter und in bester Stimmung trafen wir uns am Freitagmorgen am Bahnhof in Zweisimmen. Die Zugfahrt nach Kandersteg war kurzweilig und verging im nun. Als wir bei der Talstation der Oeschinenbahn ankamen, staunten wir nicht schlecht, welch Exoten wir doch sind, mit so komischen Utensilien wie Pickel, Seil und Bergschuhen sind wir hier fehl am Platz…am Oeschinensee sind moderne Sportbekleidung, Snickers und Selfiesticks angesagt. Aber schon auf dem Höhenweg über den Oeschischafberg sah man schnell, welches Schuhwerk für die schöne Bergwelt rund um den Oeschinensee besser geeignet ist. Es ging nicht lange und wir liessen diese doch etwas skurrile Influencer-Welt hinter uns. Nach einer rund vier stündigen Wanderung erreichten wir die Blümlisalphütte. Die Pause war nur von kurzer Dauer, wollte uns doch Bergführer Florian unter die Lupe nehmen. Am nahen Klettergarten und auf dem Gletscher wurden verschieden Bergsteiger-Techniken angeschaut, so dass wir besten gewappnet für den nächsten Tag, zum wohlverdienten Nachtessen in die Hütte zurückkehren konnten. Den ganzen Tag durch kam immer wieder das Wetter vom kommenden Tag zur Sprache. Nach dem Nachtessen erläuterte Florian uns seine Absichten: das Wetter am nächsten Vormittag ist leider zu ungewiss, um mit gutem Gefühl das Blümlisalphorn in Angriff nehmen zu können. Dieser Entscheid überrascht niemand wirklich stark und stiess bei allen Teilnehmer auf Verständnis. Anstelle der geplanten Tour wird die «Wilde Frau» unser Ziel von Morgen sein. Da unsere Tour nun etwas weniger streng ausfallen dürfte und wir noch rund zwei Stunden mehr schlaf bekommen würden, wurde kurzerhand beschlossen, eine schöne Flasche mit der Aufschrift «Spiezer» zu öffnen. Es wurde noch viel erzählt, gelacht und in bester Stimmung gingen wir zu Bett. Am nächsten Tag starten wir um 06:30, bald war der Zustieg hinter uns gebracht und es durfte angeseilt werden. In schöner aber gar nicht so einfacher Kletterei erreicht wir den Gipfel der Wilden Frau. Der Gipfelrast war herrlich und wir liessen uns Zeit. Auf dem gleichem Weg zurück konnten wir von Florian noch verschiedene Abseiltechniken erlernen, unser Bergführer wurde so oder so den ganzen Tag mit Fragen zu allerlei Bergsteiger-Techniken durchlöchert, jede/r wollte die Chance nützen, wenn schon mal ein so kompetenter und sympathischer Bergführer mit von der Partie ist, an dieser Stelle ein herzlichen Dankeschön an Florian. Auf der anschliessenden Runde um den Stock konnten wir die schöne Gletscherwelt bewundern. Kurz vor dem Mittag waren wir zurück bei der Hütte. Der Mittagrast viel nicht allzu lange aus, da die dunklen Wolken am Horizont doch anzeigten, dass der Wetterbericht nicht total falsch lag. Schnell wurde alles zusammengepackt und in zügigem Schritt wurde der Abstieg in Angriff genommen. Einen kurzen Regenschauer bekamen wir ab, aber wir hatten Glück, das Gewitter war an uns vorbei gezogen. Noch einmal durften wir den Rummel rund um den Oeschinensee miterleben, mach eine/r wurde wohl vom Wetter überrascht, nicht mehr alles sah so perfekt und durchgestylt aus… Mit müden Beinen aber überglücklich traten wir die Heimreise an.
Rund um die Gastlosen
Tourenbericht der gemeinsamen Wanderung von Mitgliedern der Sektionen Wildhorn und Kaiseregg, vom 15./16. Juli 2025
Als wir Kaisereggler am Dienstagmorgen, 15. Juli, am gemeinsamen Besammlungsort beim Rest. Zytbödeli in Abländschen eintrafen, waren unsere Kollegen aus dem Simmental schon beim Morgenkaffee. Nach der herzlichen Begrüssung unserer Freunde Fritz, Ruth, Traugold, Edith, Peter, Heidi, Manfred, Beat und Otto, der Sektion Wildhorn mit unseren sieben von den Kaiseregg, Fredy, Hanny, Donald, Hubert, Bruno, Cecile und ich, sind wir quer durch Abländschen, durch’s Fahrverbot, der Gastwirt vom Zytbödeli hat uns dies speziell bewilligt, (!) die Dorfbewohner haben uns aber gleichwohl kritisch gemustert!, hoch zum Parkplatz beim Gambach gefahren. Von da an wurden die Wanderschuhe geschnürt und los ging’s via Chalet-Grat den steilen Abstieg hinunter Richtung Jaun, um dann wieder aufzusteigen zum Muusersbärgli, wo wir Mittagspause machten und anschliessend in der kleinen Buvette einen guten Kaffee genossen. Der Weg führte uns dann weiter unter dem Grossmutterloch hindurch Richtung Soldatenhaus, wo wir übernachten wollten. Die Zeit erlaubte es bis zum Nachtessen noch einen gemütlichen Jass zu klopfen. Das doch sehr junge Hüttenteam servierte uns zum Abendessen zuerst ein leckeres Teller Fleisch, und als wir das gegessen hatten, wurden wir noch mit einer Art Kartoffelstock „verwöhnt“, der wohl gut, aber doch gewöhnungsbedürftig war. Der junge Gastwirt entschädigte uns dann aber noch mit einer Freirunde Schnaps. Frisch ausgeruht starten wir am Morgen Richtung Wolfsortpass. Hier haben sich drei Teilnehmer entschieden, den beschwerlichen Weg auf den Wandfluhgipfel nicht mitzumachen, was durchaus auf Verständnis stiess. Die übrigen dreizehn trauten sich den Aufstieg zu und alle erreichten das Gipfelkreuz, immerhin der älteste Teilnehmer zählte stolze 85 Lenze und die übrigen nicht viel weniger. Vorsichtig nahmen wir den Abstieg unter die Füsse und erreichten alle glücklich und zufrieden wieder den Wolfsort-Pass, wo wir wieder auf unsere drei Freunde stiessen, die auf uns gewartet haben. Nach gut einer Wanderstunde erreichten wir wieder unsere Auto’s. Anschliessend waren wir bei Donald‘s „Chlie-Gastlöseli“ zu einem gemeinsamen Abschiedstrunk eingeladen, das von allen Teilnehmenden sehr, sehr geschätzt wurde, einen ganz herzlichen Dank an Donald für die nette Einladung!
Nachdem wir Kaisereggler öfters von der Gastfreundschaft der Wildhörnler profitieren konnten, haben wir uns nun einmal revanchieren können und ihnen in meinen Augen eine schöne Wanderung geboten, herzlichen Dank an alle die mitgemacht haben! Christian Rolli
Bergwanderung Witteberghore
Die Bergwanderung im Alpstein (7.-9. Juli) musste wegen des schlechten Wetter abgesagt werden. Für den Mittwoch wurde das Wetter wieder besser angesagt und so einigten wir uns für eine Tagestour in der Nähe. Somit machte ich den Vorschlag für`s Witteberghore. Mit den Auto`s fuhren wir bis kurz vor den Arnesee (Pkt 1510). Von hier stiegen wir bei noch relativ kühlem Wetter hinauf zur Obere Witteberg-Alp. Hier wurde uns von der Alphirtin ein Kaffee serviert und der Alphirt gönnte sich eine Pause um sich mit uns zu unterhalten. Danach ging`s weiter Richtung Gipfel (2350müM). Das Wetter war sehr gut und die Aussicht in die verschneiten Berge wunderbar aber bei der Gipfelrast war eine Jacke angemessen.
Es lag auch noch wenig Schnee im Gras. Beim Abstieg ins Tal war der Alphirt auf dem Obere Witteberg zurück von seiner Milchlieferung und offerierte uns ein Bier. Somit gab`s hier eine längere Pause. Nach dem Abstieg zu unseren Auto`s rundeten wir den Tag im Restaurant beim Arnesee ab.
Teilnehmer: Susanne Matti, Heidi und Peter Gempeler, Margrit Hari, Oskar Marggi und Beat Schmid (Tourenleiter)
Margrit und ich starteten kurz vor 9 Uhr in Moléson Dorf. Über Alpweiden stiegen wir den Moléson im Rücken Richtung Poyet und Les Traverses hoch auf die Vudalla, wo wir um etwa 11.30 Uhr ankamen. Wir genossen die Aussicht und machten eine verfrühte Mittagspause. Danach gingen wir auf und ab auf dem Vudallagrat Richtung Gros Moléson und weiter zur Mittelstation der Molésonbahn, wo die Wanderung zu Ende ging.
Wir liessen es uns aber nicht nehmen noch die Aussicht auf dem Moléson zu geniessen.
Fazit: Gemütliche Frühlingstour
Endlich war es so weit. Pfingsten stand wieder "Räblä und chnüble im Fromatt" auf dem Tourenprogramm.
Am Sonntag morgen traf eine bunt gemischte Truppe allen Altersklassen zusammen auf der Fromatthütte ein. Alle waren gespannt zwei Tage mit spassigen und lehrreichen Aktivitäten in und um den Bergen zu verbringen. Bereits auf dem Weg von Blankenburg hoch zur Hütte konnten neue Bekanntschaften geknüpft werden, welche anschliessend bei den verschiedenen Programmpunkten vertieft wurden.
Mit regem Interesse und Enthusiasmus wurde sich an dem vielseitigen Angebot beteiligt.
Die Teilnehmer verausgabten sich beim Klettern, rauschten unzählige Male die Tyrolienne hinunter, lernten die imposante, geschützte Pflanzenwelt kennen bei botanischen Wanderungen, frischten ihr Wissen in Bezug auf Karte-Kompass lesen auf, erhielten hilfreiche Tipps bei der Knotenkunde und haben sich wagemutig einen Überhang hinunter abgeseilt. Natürlich kam der verbale Austausch auch nicht zu kurz und dank dem exzellenten Küchenteam war ebenso hervorragend für das leibliche Wohl gesorgt. Alle konnten profitieren von einem tollen Zusammenspiel, nicht nur beim Jassen - auch beim gemeinsamen Abwasch und Betten abziehen konnten wir spüren wieviel Freude Teamplay macht.
Wir bedanken uns an dieser Stelle nochmals herzlich bei allen Mitwirkenden, sowohl Teilnehmer als auch Organisatoren. Es war ein überaus gelungenes Wochenende. Wir schauen mit Vorfreude auf weitere gemeinsame Bergerlebnisse mit dem SAC Sektion Wildhorn.
Um 9:00 Uhr ging es am Sonntag mit dem Zügli von Zweisimmen los gen Burgholz bei Wimmis.
Unsere Mission war es, die Felsklettersaison und damit den Sommer einzuleiten. Das Aprilwetter hat sich zum Glück noch dazu entschieden mit uns gut gesinnt zu sein. Zwei unserer 7-köpfigen Klettertruppe kamen von der anderen Richtung mit dem Auto und dankend haben wir uns von ihnen am Bahnhof abholen lassen und sind direkt vor den Klettergarten vorgefahren – wie das bei richtigen Sportkletterern eben so funktioniert ;)
Nach einem 5 minütigen Zustieg konnten wir um 10:00 Uhr alle bei strahlendem Sonnenschein den ersten griffigen Fels befühlen. Zumindest fast alle, Vivi hat nochmal eine Extrarunde gedreht, da ihr Klettergurt in Thun liegen geblieben ist – zum Leidwesen für Vivi, zum Glück für den Rest, da sie somit noch Gaskocher und Bialetti für die Pause mitgebracht hat. Wir wurden dann auch schnell wieder vertraut mit allen Knoten, Sicherungsgeräten und sonstiger Seilhandhabung. Die Zeit verging wie im Flug und es wurde eine nach der anderen Route abgespult. Fast hätten Charly und Ursula bei ihrem 6a-Projekt die Mittagspause und damit den feinen Kuchen von Martina verpasst. Frisch gestärkt wechselten wir am Nachmittag noch in den Klettergarten am Alpbach, welcher etwas unterhalb vom Steinbruch idyllisch direkt am Fluss liegt. Dort haben wir nochmals alles gegeben und schwerere Routen in Angriff genommen.
Zufrieden und glücklich haben wir rechtzeitig, bevor das Gewitter in Wimmis angekommen ist, am späten Nachmittag die Seile wieder aufgenommen und uns zurück zum Bahnhof begeben.
Es war ein wundervoller Auftakt in die Sommersaison vom SAC Wildhorn. Danke an alle TeilnehmerInnen, es hat mit euch voll Spass gemacht :)