Touren/Anlässe und Tourenberichte
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So 12. Juli 2026
Hochtouren am Furkapass
Ich wollte gerne Ernst eine Tour am Furkapass widmen, da er noch nie in diesem Gebiet klettertechnisch unterwegs war, obwohl er bereits eine beachtliche Anzahl an Schweizer Gipfeln erklommen hat und gewiss die längste Tourenliste von uns allen aufzuweisen hat. So stand die Tour auf den Furkapass dieses Jahr abermals auf dem Programm. Letztes Jahr mussten wir auf ein Alternativprogramm ausweichen wegen plötzlichen Kälteeinbruch und Schneefall. Das Wetter war uns dieses Jahr zum Glück umso besser gesinnt und wir konnten das Abenteuer in Angriff nehmen.
Unter den Teilnehmern waren neben den "alt bewährten" MitstreiterInnen ebenso unsere frisch ausgebildeten J&S TourenleiterInnen Rahel und Sam, sodass wir zwei neue SeilschaftsführerInnen mit an Bord hatten, was uns alle besonders erfreute.
Am Sonntag ging es früh am Morgen mit zwei Autos, welche allmählich bis Spiez befüllt wurden, los. Wobei so früh dann doch wieder nicht. Bruno`s Zugverbindung von Burgdorf nach Spiez gönnte uns noch eine halbe Stunde Extraschlaf. Nach zweieinhalb Stunden kurviger Strassenfahrt und dem ein oder anderen heiklen Überholmanöver von morgendlichen Motorradfahrern trafen wir schliesslich kurz vor 9:00 Uhr am Parkplatz am Hotel Furkablick ein. Immer den präzisen Zeitplan im Blick starteten wir frohen Mutes den kurzen Aufstieg zur Sidelenhütte. Dort konnten wir bereits überflüssiges Material und Schlafutensilien aus den Rucksäcken ausladen und uns noch an einem schmackhaften Stück Kuchen stärken. Auf der Terrasse der Hütte war bereits ein buntes Treiben mit allerlei mehr oder weniger gut gelaunten Touristen. Wir liessen uns die Stimmung von einem besonders eigensinnigen Wanderer nicht verderben und machten uns um 11:00 Uhr auf zum Schildkrötengrätli, welches auf das Chli Bielehorn führt. Nach kurzer Zeit erreichten wir dank der überaus guten Markierung des Hüttenwarts ohne Probleme den Einstieg in die Kletterei. Durch die Beliebtheit der Tour waren wir, wie zu erwarten, nicht die Einzigen am Einstieg und bereiteten uns gemütlich vor. Nachdem Gurt und Seil angelegt waren und unsere vier Seilschaften sich abgesprochen hatten, konnten wir schliesslich mit Hochgenuss die Hände an den kompakten Granit setzen und den ersten Aufschwung zum Felsturm "Nixen" meistern. Um weiteren Stau zu vermeiden erklommen drei unserer Seilschaften noch den Felskopf vom Nixen. Der Plan ging super auf, sodass wir nach dem Abseilen ohne weiteren Andrang die Kletterei auf dem Grat zur Schildkröte fortführen konnten. Nachdem wir ebenso die Klagemauer dynamisch ums Eck herum erklommen, kam die Schildkröte als einzelner aufliegender Stein zum Vorschein. Mit etwas Fantasie erkannte jeder das Gebilde, auch wenn mancheiner erstmal ohne dem Stein Beachtung zu schenken daran vorbei geklettert ist ;)
Kurz vor um eins konnten wir (nach deutscher Pünktlichkeit ;)) das Gipfelglück geniessen und unser wohl verdientes Lunchpaket auspacken. Von Stein zu Stein und über Schneefelder abrutschend ging es in einem Ritt durch die Bielenlücke zurück zur Sidelenhütte.
Wir liessen es uns nicht nehmen alle dem Aufruf von Bruno zu folgen und in den erfrischenden Bergsee neben der Hütte zu springen, bevor wir ins Apero übergingen. Wir nutzten die Gelegenheit den kommenden Tag zu besprechen. Das Ziel des nächsten Tages sollte das Chli Furkahorn sein über den Südwestgrat (WS+). Etwas enttäuscht kam die Aussage von Stefan, dass dies doch nur eine Grasmutte sei – aber aufgepasst, diese Grasmutte ist dann eben doch nicht zu unterschätzen ;). Wir liessen den Abend mit Gelächter ausklingen und brachten nach einem reichhaltigen und überaus köstlichen Znacht unsere mit Älplermakkaroni gefüllten Mägen ins Bett.
Am Montag sassen Punkt sechs am Morgen alle am Frühstückstisch. Gestärkt vom selbst gebackenen Brot und Kaffee stiegen wir ab zum Auto, um dort wiederum überflüssiges Material einzulagern. Flotten Schrittes ging es dann zum Grateinstieg, welcher sich tatsächlich erstmal als gemütliche Wanderung über Grashänge gestaltete. Allmählich kamen wir jedoch in alpineres Gelände bis schliesslich der erste Felsaufschwung mit einem Schlaghaken vor uns auftauchte. Seile und Gurt wurden angelegt. Etwas weniger gut abgesichert, sehr viel einsamer und etwas wilder als am Vortag erkraxelten wir teils am kurzen Seil, teils mit Zwischensicherungen, Stück für Stück den Grat. Hier und da konnten wir noch einem Blümchen Beachtung schenken, aber im allgemeinen mussten wir zugeben, dass die Grasmutte dann doch fantastische Granitkletterei zu bieten hat. Der Blick fiel immer wieder auf den Rhonegletscher, welcher sich neben uns erstreckte und uns wieder sehr deutlich vor Augen führte, wie schnell der Gletscherrückgang voranschreitet. Ein Trauerspiel!
Wiederum pünktlich nach Zeitplan erreichten wir alle wohlauf viertel vor eins den Gipfel des Chli Furkahorn mit 3025 m.ü.M. Ein prächtiger Ausblick erstreckte sich vor uns und Annemarie gab uns noch ihr Wissen kund zu den Vögeln, die über uns kreisten. Nachdem Bernhard und Stefan ihr Mittagsschläfchen beendet hatten konnten wir noch das obligatorische Selfie in den Kasten bringen und von Stein zu Stein hüpfend den T4 Wanderweg zum Parkplatz absteigen. Wir untertrafen mal wieder die angegebene Wanderzeit und erreichten am frühen Nachmittag ausgedürstet von der Hitze den Parkplatz. Wir waren uns alle einig noch einen Zwischenhalt an der Passhöhe Grimsel auf dem Rückweg einzulegen, um anzustossen auf unsere "ehrlich gelebte Bergkameradschaft" (- da hast du sehr schöne Worte gefunden lieber Ernst).
Mit eindrücklichen Erinnerungen fuhren wir zurück gen Simmental.
Ich möchte mich nochmals bei allen Bergkameraden und Bergkameradinnen bedanken für diese gelungene Tour und eure gegenseitige Wertschätzung.
Das nächste Abenteuer wartet schon :)
Eure Ivette
So 5. Juli 2026
Bergwanderung Alpstein
Bergwanderung Alpstein 5. bis 7. Juli 2026
Mit der Bahn fuhren wir am frühen Sonntag Morgen bis nach Wasserauen. Vor unserem Aufstieg zur Meglisalp kehrten wir noch im Restaurant hinter dem Bahnhof ein. Mit gemütlichem Tempo stiegen wir durch`s Hüttentobel hinauf, an Hütten vorbei und über Schrennen erreichten wir die Meglisalp (1517 müM) kurz vor Zvierizeit. Dieses Berghotel wurde im 2020 fast komplett abgerissen und im gleichen Stil neu aufgebaut. An nächsten Tag starteten wir um 8 Uhr Richtung Säntis. Immer stetig obsig geht der Weg durch Bergwiesen hinauf zur Wagenlücke und das letzte Stück zum Gipfel ist felsig und mit Stahlseilen versehen. Im alten Restaurant Säntis (2505 müM) machten wir eine Pause. Da zur Zeit die Luftseilbahn auf den Säntis ersetzt wird, waren dort oben “nur” Berggänger. Der bekannte Lisengrat ist zum Teil aus dem Felsen gesprengt und doch relativ “luftig”. Einen grossen Teil der Strecke bis zum Rotsteinpass ist aber mit Drahtseilen versehen. Der letzte Aufstieg zum Fros-Jöchli ist sehr steil aber auch mit Drahtseilen versehen. An der Süd-Westseite des Altmann ging`s nun hinunter zur Zwinglipasshütte. Am dritten Tag wanderten wir als letzten Gipfel auf den Mutschen (2122 müM). Dort oben hatten wir eine grandiose Aussicht über das Rheintal und das Dreiländereck. Nun gingen wir hinunter durch`s Gruebtal und Teselalp und kurz vor Mittag kamen wir in Wildhaus an. Mit Bus und Bahn fuhren wir mit schönen Erinnerungen nach Hause. Beat Schmid
Teilnehmer/innen: Susanne Matti, Margrit Hari, Ueli Habegger, Oskar Marggi. Tourenleiter: Beat Schmid
Mo 22. Jun. 2026
E-Biketour Goms - Binntal - Kandertal
Vier motivierte E‑Biker – Walter Hodel, Otto Kuhnen, Margrit Hari und Ueli Habegger – machten sich frühmorgens in Zweisimmen auf den Weg Richtung Wallis. Die erste Etappe führte entlang der Simme, zunächst auf der rechten, ab Boltigen auf der wenig bekannten linken Talseite. Alle waren sich einig: Dieser ungewohnte Blick ins Simmental bot eine überraschend neue Perspektive.
In Spiez wechselte die Gruppe auf die Bahn und erreichte Oberwald im Goms. Von dort ging es der jungen Rhone entlang bis Ernen und weiter hinauf ins idyllische Binntal. In Heiligkreuz wurde übernachtet – ein gemütlicher Abend und gute Verpflegung sorgten für frische Energie.
Am zweiten Tag führte die Route zurück zur Rhone und weiter bis Brig. Nach einer Zugfahrt nach Kandersteg folgte die letzte Etappe entlang der Kander bis Wimmis. Die grosse Hitze forderte ihren Tribut, und so entschied sich die Gruppe für die Rückfahrt per Zug nach Zweisimmen. Aufgrund ungünstiger Verbindungen Richtung Lenk durften Otto und Ueli zum Abschluss nochmals kräftig in die Pedale treten.
Alle kehrten müde, aber zufrieden und voller schöner Eindrücke nach Hause zurück – ein gelungenes Bike‑Abenteuer mit vielen gemeinsamen Erlebnissen.
Fr 19. Jun. 2026
Hochtouren Ausbildung Tierberglihütte
Sa 6. Jun. 2026
Dent de Chamois 1839m
Wanderung auf die Dent de Chamois vom Motelontal aus.
Margrit, Beat, Oskar, Bernhard und ich starten kurz nach 9 Uhr von Le Pralet Richtung der Alpen Gros und Petit Cuâ Richtung La Forcla – Pass. Bald querten wir eine Alpweide, wo die Gusti wohl erst grad seit kurzem da waren und Wanderer noch nicht gewöhnt waren. Aber alles ging gut, die Gusti blieben auf ihrer Weide und wir stiegen weiter hinauf durch das wildromantische Tal mit dem schönen Mischwald. Auf dem Forcla - Pass zeigte sich das erste Mal die Aussicht Richtung Westen. Um die Mittagszeit kamen wir auf dem Dent de Chamois an. Nach der Mittagsrast und dem geniessen und austauschen über welche Gipfel sich wo befanden, stiegen wir dann auf gleichem Weg ab. Eine gemütliche Einkehr in der Pinte du Pralat rundete die Tour ab.
Do 4. Jun. 2026
Besuch Alpenwildpark Interlaken / Wildhorn-Höck
Im Rahmen des alle zwei Monate stattfindenden Wildhorn-Höcks besuchte die SAC-Sektion Wildhorn den Alpenwildpark in Interlaken. Unser Sektionsmitglied Traugott Stalder, Vizepräsident und ehemaliger Präsident des Alpenwildparks, führte zusammen mit seiner Crew 19 interessierte Wildhörnerinnen und Wildhörner durch die traditionsreiche Anlage.
Der anhaltende Regen vermochte die gute Stimmung keineswegs zu trüben. Im Gegenteil: Die Teilnehmenden erlebten die Tiere aus nächster Nähe. Noch nie waren wir den imposanten Steinböcken mit ihren mächtigen, bis zu 18 Kilogramm schweren Hörnern so nahe. Besonders eindrücklich war auch die Beobachtung der jungen Kitze, die sich elegant und trittsicher über die Felsen und Steinblöcke bewegten.
Bei einem Apéro und vielen spannenden Informationen erfuhren wir Wissenswertes über den mittlerweile mehr als hundertjährigen Alpenwildpark und seine Geschichte. Anschliessend machten wir uns wieder auf den Heimweg.
Dieser Ausflug wird uns noch lange in Erinnerung bleiben. Künftig werden wir die Steinböcke in den Bergen wohl mit noch grösserer Aufmerksamkeit und Bewunderung betrachten.
Ein herzlicher Dank geht an Traugott Stalder und seine Crew für die interessante Führung und die Gastfreundschaft.
Der Tourenleiter
Ueli Habegger
Mi 3. Jun. 2026
Bouldern in Fontainebleau
Perfekte Bedingungen, perfekt Organsiert, coole Gruppe, nichts will man mehr als das wir nächstes Jahr wieder gehn...
So 24. Mai 2026
Räblä u chnüple im Fromatt
Am Pfingstwochenende hat die SAC Sektion Wildhorn den Sommer eingeleitet auf der
Fromatthütte. Das alljährliche "räblä u chnüble" im Fromatt hat jung und alt ins Spillgertengebiet
gezogen um Spiel, Spass und Kuchen zu geniessen, dabei wurde die Bergwelt entdeckt und
Bergkontakte geknüpft.
Die Tourenleiter*innen der SAC Sektion Wildhorn empfingen am Sonntag und Montag Abenteurer,
Entdecker und Geniesser in der Fromatthütte. Auf dem Programm standen unterschiedliche
Aktivitäten. Die Teilnehmer sausten mit einem Jauchzen rasant die Tyrolienne direkt neben der
Hütte herunter. Die, die mehr Adrenalin wollten, seilten wagemutig einen Abhang hinunter.
Nebenher konnte die Neugierde rundum Seiltechnik und Kletterknoten gestillt werden. Ausserdem
bestiegen wir ausgerüstet mit Kletterfinken, Gurt, Helm und Seil die Kletterrouten bei der
Scheidegg oberhalb der Hütte. Dabei entpuppte sich der ein oder andere Anfänger als wahres
Naturtalent und auch die Fortgeschrittenen und Profis kamen ins Schwitzen – nicht nur wegen den
sommerlichen Temperaturen. Grossen Anklang fand die Wanderung, in der die Flora in dieser
schützenswerten Umgebung näher gebracht wurde. Neben Kugelblumen und Enzian wurden auch
Schlangen, Birkhühner und Eidechsen entdeckt. Den schmackhaften selbst gebackenen Kuchen
haben sich alle wohl verdient. Die Übernachtungsgäste kräftigten sich bei einem reichhaltigen
Znacht für den nächsten Tag und schlummerten zufrieden auf 1800 Meter über dem Meer. Dank den
motivierten helfenden Händen, auch von Seite der Gäste, war der Abwasch und die
Aufräumarbeiten stets schnell erledigt. Mit vielen glücklichen Gesichtern liessen wir das
Wochenende auf der Sonnenterrasse ausklingen und konnten mit zauberhaften neuen Eindrücken im
Gepäck den Heimweg ins Tal antreten.
An dieser Stelle ein riesiges Dankeschön an alle Gäste und an das super Organisationsteam, die
wiedermal dieses bereichernde Wochenende ermöglicht haben. Wir schauen mit Vorfreude auf
weitere gemeinsame Bergerlebnisse mit dem SAC Sektion Wildhorn. Auf unserer Website im
Tourenprogramm können sich Interessierte jederzeit informieren und alle sind herzlich eingeladen
sich an unseren Aktivitäten zu beteiligen. Die Fromatthütte wird im Sommer ab dem 27ten Juni an
den Wochenende wieder bewartet und wir heissen euch auch da willkommen.
Fr 10. Apr. 2026
Skihochtour Tödi
Am Freitag in der früh, zwischen 03:30 und 4:00, wurden die Tourenteilnehmer von Florian der Reihe nach abgeholt, anschliessend begann die lange Fahrt Richtung Glarner-Land. Pünktlich nach der Zeittabelle erreichten wir um 07:30 den Parkplatz Tierfed zuhinterst im Linthal. Anschliessend brachte uns das Urnerboden Taxi zur Talstation der Fistenpass-Bahn. Das Wetter war wie angekündigt nicht ganz so freundlich mit uns. Bei leichtem Nieselregen und schlechter Sicht starteten wir den Aufstieg Richtung Gämsfairenstock. Den Gipfel liessen wir links liegen und bemühten uns rasch ins Gämsfairenjoch zu kommen. Bei nicht ganz so optimalen Schneeverhältnisse gelang uns die Abfahrt nach Ober Sand. Hier zeigte sich das Wetter kurz von der schönen Seiten. Doch schon im Aufstieg zum Ochsenstock umhüllten uns die Wolken wieder. Am frühen Nachmittag erreichten wir etwas durchnässt aber glücklich die Fridolins-Hütte. Es blieb Zeit sich auszuruhen, die gemütliche Hüttenstimmung zu geniessen und sich auf die bevorstehende Tour vorzubereiten.
Am Samstag um 04:45 klingelte der Wecker, um 5:45 waren wir bereit. Noch im Dunkeln starten wir Richtung Bifertenfiren. Gekonnt führte uns Florian durch die Gletscherabbrüche immer weiter nach oben, mit den ersten Sonnenstrahlen knackten wir die 3000er Marke. Anschliessend ging es über das imposante Gletscherplateau hoch bis in den Satel zwischen Glarner Tödi und Piz Russein. Nach einer kurzen Verschnaufpause machten wir uns auf, die letzten Meter zum höchsten Punkt des Kantons Glarus zu bewältigen. Auf dem Piz Russein angekommen (3612 m.ü.M) wurden wir mit einem herrlichen Panorama belohnt. Ein paar Meter unter vom Gipfel genossen wir die waren Sonnenstrahlen und bündelten unsere Kräfte für die Abfahrt. Bei der Abfahrt genossen wir den Neuschnee vom letzten Tag. Auf der gleichen Route wie im Aufstieg erreichten wir wiederum kurz nach dem Mittag die Fridolinshütte. Mit einem frischen Bier und einer Spätzli-Pfanne feierten wir unser Gipfelerfolg. Die Feierstimmung hielt bis am Abend hin, wir liessen es uns gut gehen und genossen einmal mehr die gemütliche Stimmung in der Fridolinshütte. Bis zum Abend war die Hütte voll mit neuen Tödi-Aspiranten, die Stimmung war nicht bei allen so gut wie bei uns, war doch für Sonntag nicht mehr ganz so tolles Wetter angesagt.
Das wir so richtigen Wetter-Glück hatten, zeigte sich am Sonntag in der Früh. Wie bei unser Ankunft am Freitag, verliessen wir die Hütte bei Nebel und Nieselregen und machten uns an die Abfahrt Richtung Tierfed. Im nassem Schnee und bei schlechter Sicht galt es nun die nicht ganz ungefährlichen Passagen Richtung Tal zu meisten. Aber mit der ruhigen und sicheren Führung durch Florian konnten wir schnell Höhenmeter vernichten. Etwas durchnässt aber bei bester Stimmung erreichten wir kurz nach 10:00 Uhr das Auto. Die Rückfahrt ins Simmental verging schnell und in umgekehrter Reihenfolge wurde wiederum einer nach dem anderen zu Hause abgeliefert.
Besten Dank an Florian für die sehr angenehmen und kompetente Führung, es hat riesig Spass gemacht.
Teilnehmer: Bergführer Florian Bowee, Bernhard Riedo, Ernst Meinen und Stefan Hodel
Mi 8. Apr. 2026
Theaterbesuch / Rockoper
Wildhorn-Höck: Ein Abend mit Rock und Orchester
Am Mittwochabend trafen sich zehn gut gelaunte Wildhörnler um 17:00 Uhr am Bahnhof Zweisimmen. Gemeinsam ging’s Richtung Bern ins Stadttheater – auf dem Programm stand die Rockoper „Jesus Christ Superstar“. Die Spannung war gross: Wie wohl das Zusammenspiel von Berner Symphonieorchester und Rockband klingen würde?
Schon bald zeigte sich: ziemlich eindrücklich! Mal donnernde Gitarrenriffs, dann wieder gefühlvolle Bläserklänge – die Übergänge waren überraschend und sorgten für einige „Wow“-Momente. Eine spannende Mischung, die bestens ankam.
Gleichzeitig war es auch der erste „Wildhorn-Höck“ seit der Generalversammlung – also die perfekte Gelegenheit, sich wieder einmal zu sehen und auszutauschen. Und das wurde auch ausgiebig genutzt: Auf der Hin- und Rückreise wurde über vergangene Ski- und Bergtouren geplaudert, Erinnerungen aufgefrischt und natürlich viel gelacht.
Mit vielen Eindrücken und guter Stimmung im Gepäck kamen wir spätabends wieder in Zweisimmen an – ein gelungener Abend und definitiv eine Wiederholung wert!
Mit dabei waren:
Ursula & Charly Hählen; Heidi & Peter Gempeler; Käthi & Bernhard Riedo; Annemarie & Köbi Koller; Regula & Ueli Meier/Habegger
Sa 7. März 2026
Skitour Les Arpilles, Tête à Josué
Skitour Les Arpilles, Tête à Josué, 2131 m
Bei bestem Wetter und für die Jahreszeit zu warmer Temperatur starteten acht gutgelaunte Skitourengänger/innen kurz ausserhalb von L’Etivaz Richtung Tête à Josué. Zuerst gings eine kurze Strecke mit den Skiern auf dem Rücken bis zur Abzweigung beim Punkt 1178 m. Nach dem Queren über die Brücke des Baches La Torneresse konnte mit den Latten hochgestiegen werden. Der Schnee war gefroren, aber ohne Harscheisen entlang eines Fahrweges gut begehbar. Ab Ende des Weges wurden dann doch die Eisen benötigt. Schritt um Schritt ging es dem Gipfel entgegen. Beim Schlussanstieg war der Schnee durch die Sonne aufgeweicht. Die Wärme brachte uns gehörig ins Schwitzen. Oben angekommen wurde das Picknick und die Getränke ausgepackt. Das Verweilen auf der Bergspitze mit der Sicht auf die Berner und Waadtländer Berge war ein Genuss. Die Abfahrt auf dem Sulzschnee war, bis auf den steilen Hang hinunter zu Pâquier Mottier, ein Vergnügen. Der nasse Schnee forderte einige Kraft in den Oberschenkeln. Der lange Weg entlang der Strasse bis zu den Autos musste mit Stockeinsatz bewältigt werden. Glücklich und um ein schönes Gruppenerlebnis reicher traten wir die Heimreise an. Beim Zwischenhalt in Les Moulins konnte der gehörige Durst gestillt werden. Besten Dank an den Tourenleiter Bernhard für die kompetente Führung.
Teilnehmer/innen: Andrea Krieg, Rahel Trachsel, Markus Scherer, Ernst Meinen, Kurt Trachsel, Bruno Schletti, Bernhard Riedo, Oskar Marggi
Sa 7. Feb. 2026
Skitour Ärmighore 2742 m.ü.M.
Aufgrund der Schnee- und Lawinensituation wurde die Skitour aufs Ärmighore nicht durchgeführt und anstelle dessen eine alternative Tour gemacht. Der Wetterbericht für den Samstag im Februar war vielversprechend und so wurde entschieden von Lauenen über den Trütlisbergpass und die Tube nach Lenk zu gehen. Die Tourengruppe traf sich in Zweisimmen und fuhr gemeinsam mit Zug und Postauto nach Lauenen. Dort wurden die Ski montiert und los ging es durch die schöne, hügelige Landschaft hinauf Richtung Trütlisbergpass. Unterwegs wurde ein kurzer Zwischenhalt gemacht um die Olympia-Abfahrt der Männer in Cortina anschauen zu können. Franjo von Allmen gewann die Abfahrt und so war die sowieso schon gute Stimmung perfekt. Auf dem Gipfel der Tube entschied man sich, noch ein Stück Richtung Turpachtal runter zu fahren, um den schönen Pulverschnee zu geniessen. Der kurze Abstecher hatte sich gelohnt und der Gegenaufstieg war schnell überwunden. Nun fuhr die Gruppe über den schön verschneiten Lochberg in Richtung Aegerten und weiter hinunter Richtung Lenk Dorf. Nach einem kurzen Fussmarsch genossen die Skitourengänger ein z'Vieri in der Bäckerei, bevor sie wieder den Heimweg antraten. Trotz Programmänderung war es ein gelungener Tag auf den Tourenski in einer schönen Landschaft mit guter Gesellschaft.
Aufgrund der Schnee- und Lawinensituation wurde ...
Do 22. Jan. 2026
Seniorentour
Seniorentour auf`s Iffighore
In einer Gruppe von 6 Teilnehmer starteten wir bei der Hubelmatte Richtung Pöris wo wir eine kurze Pause machten. Von hier ging`s in gemütlichem Tempo auf den Hohberg und über diesen Rücken hinauf zum Iffighore. Kurz vor Mittag erreichten wir unser Tagesziel. Nach der Mittagspause fuhren zurück zur Hubelmatte. Der Schnee war bis zuunterst im Pöris gut fahrbar (kein Pulver). Durch den Wald und die Fallweid hinunter war der Schnee stark “bruchcharschtig” und sicheres Fahren war angebracht. So kamen wir gesund und muter bei den Autos an. Teilnehmer: Heidi + Peter Gempeler, Peter Camponova, Oskar Marggi und Uwe Vogel. Tourenleiter: Beat Schmid
Sa 17. Jan. 2026
Tourenleiter*innen Weiterbildung im Fromatt
Am Samstag-Morgen trafen sich 10 Tourenleiter: innen von unserer Sektion sowie 3 Tourenleiter von der Sektion Oldenhorn zur jährlichen Weiterbildung.
Bergführer Florian Bowee begrüsste die Teilnehmer: innen und gab in groben Zügen das Programm bekannt. Motiviert und wissenshungrig starteten wir unsere Skitour Richtung Fromatthütte. Unterwegs wurden verschiedene Lawinen-Situationen sowie Alarmzeichen besprochen.
Bei der Fromatthütte angekommen blieb noch kurz Zeit um einen ECT-Test der Schneedecke durchzuführen. Wenige Minuten später kam bereits der Ruf aus der Küche, dass die Suppe fertig sein. Nach der Mittagspause gab es eine kurze Theorie zum Skitouren-Guru, die Teilnehmer: innen waren beindruckt über die neuen Funktionen dieses Hilfsmittel zur Tourenplanung. Anschliessend unternahm die Gruppe eine Anwendungsskitour Richtung Scheidegg. Dort wurde das Thema Schneedecke nochmals vertieft, es wurden div. ECT- Tests gemacht und besprochen. Bei der Abfahrt zurück zur Fromatthütte blieb noch Zeit eine LVS-Suche durchzuführen.
Dank unserem motivierten und kompetenten Bergführer Florian Bowee sind unsere Tourenleiter: innen wieder auf dem neusten Stand. Auch ein grosses Merci an Heidi Gempeler für die Bewirtung.
Sa 27. Dez. 2025
Skitour je nach Schneesituation
Skitour Birehubel 1937 m ü. M.
Zugegebenermassen waren die Voraussetzungen für diese Skitour nicht gerade rosig: Es mangelte arg an Schnee, und der Wetterbericht war eher mittelmässig. Umso höher war die Motivation der Teilnehmenden – nach den zahlreichen Weihnachtsfesten hatte sich offenbar einiges an Bewegungsdrang angestaut.
Bernhard legte sich ins Zeug, um noch genügend Schnee für eine Tour zu finden. Fündig wurde er im „Schlündi“, einem Tälchen, das den Schnee bekanntermassen gut konserviert. Gestartet wurde etwas höher als gewohnt im „Hintere Reichenstein“. Die Ski konnten von Anfang an montiert werden, und dank fehlender Spurarbeit kamen wir zügig dem Tourenziel näher.
Das Wetter zeigte sich von seiner freundlichsten Seite und machte den Aufstieg sehr genussvoll. Da wir früh gestartet sind, durften wir eine herrliche Morgenstimmung erleben. Auf der „Bire“ angekommen, konnten wir das schöne Panorama ausgiebig geniessen. Bernhard beeindruckte uns, indem er gefühlt jeden Waadtländer und Freiburger Berg benennen konnte.
Auch die ganz grossen Gipfel zeigten sich, und mit einer Portion Selbstironie wurde das beliebte „Chummi“ bewundert.
Mit stiebendem Pulverschnee wurden wir in der Abfahrt zwar nicht belohnt, Spass hatten wir trotzdem. Auf dem Rückweg gönnten wir uns im Reichenstein noch ein Café oder Ähnliches und waren uns einig: Es war eine rundum gelungene Tour.
Einmal mehr wurde uns bewusst, dass nicht die Verhältnisse entscheidend sind, sondern die Menschen, mit denen man unterwegs ist :)
Vielen Dank an Bernhard für die souveräne Tourenleitung.
Teilnehmende:
Bernhard (Tourenleiter), Lisa, Rahel, Stefan, Samuel (Autor)
Do 16. Okt. 2025
Seniorenwanderung
Seniorentour auf den Widdersgrind (2103müM)
Bei wunderbarem Wetter (oberhalb vom Nebel) gingen wir zu Zweit auf den Widdersgrind. Oskar Marggi und Beat Schmid
So 5. Okt. 2025
Mehrseillänge Mittagfluh
Aufgrund von höheren Umwelteinflüssen haben wir kurzer Hand unsere Klettertour auf die Mittagsfluh bei Boltigen zu einer Wandertour umgewandelt. Bei wechselhaften Wetter, was eher an April erinnert hat, starteten wir kurz vor um 10 am Bahnhof in Boltigen. Ernst übernahm als eingesessener Ureinwohner kurzerhand die Wanderleitung und führte uns durchs Taubental über den Stollenweg zur Alp Ramsere. Anschliessend ging es zum Gipfel der Mittagsfluh, bei welchem wir doch noch ein wenig durch den Schnee gestapft sind. Pünktlich am Gipfel angekommen beglückten uns doch noch ein paar Sonnenstrahlen und eine wunderschöne Aussicht übers Simmental. Vorsichtig stiegen wir wieder ab und gingen über den Stefansweg zurück nach Boltigen. Dort erwartete und die Frau von ernst schon mit einem üppigen Zvieri und so konnten wir den tag gesellig ausklingen lassen.
Allen einen herzlichen Dank für die schöne Tour und das flexible Handeln der Wetterlage entsprechend.
Sa 27. Sept. 2025
Klettern Susten
Da auf dem Sustenpass der Winter bereits kurz vorbeischaute, entschieden wir uns in tiefere Gefilde zu begeben. Wir verbrachten einen schönen Sonntag in Dorenaz im Unterwallis.
Mo 8. Sept. 2025
Wanderung Saflischpass und Binntalhütte
Am Montag, 8. September fuhren wir (Ueli, Margrit, Heidi, Peter und ich) per Zug, Bus und Gondelbahn nach Rosswald; nach kurzem Kaffeestop starteten wir “zügig” unsere Wanderung über den Saflischpass, da das Wetter gemäss Wetterbericht immer schlechter werden sollte. Wir genossen die noch schönen Aussichten, kreuzten einige Schafe und überquerten danach den Pass, von welchem aus wird dann nach Heiligkreuz hinunter liefen. Nach einer kurzen Erfrischung auf der Terrasse, holte uns dann der Regen ein; aber wir hatten nun ja ein Dach über dem Kopf. Wir wurden ausgezeichnet bewirtet und genossen die Zeit mit Jassen und Tourenstudium.
Die Tour zur Binntalhütte, die am Dienstag geplant war, passten wir dann wetterhalber zu einer Tour nach, Binn, via Twingischlucht, Ernen nach Fürgangen-Bellwald an. Der zweite Tag war dann wolkig und die Sonne kam erst ganz am Schluss wieder zum Vorschein; die Wanderung durch die eindrückliche Schlucht und die Walliserdörfer war dennoch sehr interessant. Danke an die wetterfesten Mitwanderer; hoffe auf mehr wetterglück für eine gemächlichere Wanderung im nächsten Jahr.
So 10. Aug. 2025
Wandertage Uri / Graubünden / Tessin
Tourenbericht SAC-Tour vom 10. bis 12. August 2025
Tag 1; Anfahrt bis Oberalppass, nach Kaffee und Kuchen Wanderung via Pazolastock / Tomasee (Rheinquelle) zur Maighels-Hütte
Tag 2; Maighels-Hütte - Passo Bornengo, Abstecher auf den Piz Alv, dann weiter zur Cadlimo-Hütte
Tag 3; Von der Cadlimo-Hütte durchs Val Cadlimo auf den Lukmanierpass, Heimreise
Mehr Informationen zu dieser Tour geben die Bilder
Teilnehmerinnen / Teilnehmer:
Margrit Hari, Susanne Matti, Regula Meier, Ueli Habegger, Oskar Marggi, Beat Schmid, Peter Gempeler
Tourenleiterin Heidi Gempeler
Besten Dank an alle für die schönen Tage!☻
So 27. Juli 2025
Hochtouren am Furkapass
Unsere zweitägige Tour zum Furkapass mussten wir wetterbedingt umgestalten. Es gab zwar noch den Vorschlag einfach die Ski mitzunehmen, allerdings war uns das dann doch zu mühsam diese wieder hervorzukramen ;)
Kurzerhand beschlossen wir eine Tagestour in die Grossstadtwildniss zu unternehmen. Frohen Mutes reisten wir mit dem Zügli nach Ostermundigen ins o`Bloc, um uns die Finger an Plastikgriffen lang zu ziehen. Wir, als hart gesottene Oberländer, haben den ganzen Tag im Aussenbereich trotz zwischendurch stürmigen Wetter die Wände der Kletterhalle unsicher gemacht.
Anschliessend luden Annemarie und Röbi noch zu einem üppigen und gar vorzüglichen Abendessen ein, welches Hüttenfeeling aufkommen lies. Somit fand die Alternativtour einen gelungenen Ausklang mit viel Lachen und Muskelkater ;)
Danke an alle treuen Teilnehmer, die sich durch das Wetter den Spass und die gute Laune nie verderben lassen.
